Gardiki ist ein kleiner Fischerort an der Südwestlichen Küste Korfus, dessen wirtschaftlichen Einnahmen sich überwiegend aus dem touristischen Sektor ergeben.
Besonders beliebt ist dieser Ort aufgrund seiner zahlreichen Konzerte und Festivals die hier in den Sommermonaten statt finden.
In einer bezaubernden Kulisse einer byzantinischen Burgfestung, welche vermutlich im 13. Jahrhundert erbaut wurde, finden hier die zahlreichen Konzerte statt, die Interessierte aus nah und fern auf Korfu locken. Die musischen Darstellungen verzaubern jährlich Tausende von Interessierten, wobei auch die jüngere Generation sich begeistert den zahlreichen Festivals verschreibt.
Aufgrund des regen Zuspruches in den Sommermonaten findet der Reisende in Gardiki eine sehr gute Auswahlmöglichkeit an Übernachtungsoptionen, die allesamt mit einen hervorragenden Service aufwarten. Dem entsprechend reichhaltig ist auch das Angebot der Lokalitäten und Restaurante, die den Reisenden gerne kulinarisch verwöhnen.
Zur Ruine der Festung lässt sich anführen, dass sie noch sehr gut erhalten ist, da von den ehemals 8 Burgwarten noch sechs Türme stehen. Auch die integrierte Burgkapelle aus dem 16. Jahrhundert ist mit ihren zahlreichen Fresken sehr gut erhalten und kann besichtigt werden. Diese besondere Behausung findet auch Zuspruch bei einigen tierischen Vertretern, so dass es seitens der Gemeindeverwaltung erforderlich ist, vor den Veranstaltungen das Arenal von den zahlreichen Schlangen zu befreien. Daher stellen diese insofern keine Bedrohung für den Besucher dar, was jedoch nicht als Freibrief zu verstehen ist und trotzdem Aufmerksamkeit erfordert.
In der unmittelbaren Nähe Gardikis findet man auch die Lagune Korission, dass zu einem der Naturschutzgebiete der Insel gezählt wird. Hier befinden sich zahlreiche Nistplätze heimischer Vögel, die hier unbeobachtet ihren Nachwuchs aufziehen können. Diese unberührte Naturschönheit ist auch der Zufluchtsort vieler Schildkröten, die den zugehörigen Strand zur Eiablage nutzen. Der integrierte See der Lagune dient zur artgerechten Fischzucht, und verbindet sich mittels einen schmalen Uferstreifens mit dem angrenzenden Meer. Touristen die diese unverfälschte Natur besuchen möchten, sollten sich den Begebenheiten vor Ort anpassen, um die zahlreichen Tierarten in ihrer natürlichen Umgebung zu schützen.
Text von Claudia Schleicher
